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Lösungen

Wärmepumpe: Funktion, Aufbau und Vorteile

Thomas Schreiber

Projektabwicklung

Inhaltsverzeichnis

    In Zeiten steigender Energiepreise und wachsender Klimaschutzauflagen setzen immer mehr Menschen auf die Wärmepumpe als effiziente Heiz- und Kühltechnologie im Eigenheim. Sie ist energieeffizient, klimafreundlich und flexibel nutzbar – eine Lösung, die sich sowohl für Neubauten als auch für Bestandsgebäude eignet.

    Doch wie funktioniert eine Wärmepumpe und welche Vorteile bietet sie gegenüber konventionellen Heizsystemen? In diesem Beitrag erhalten Sie einen Überblick.

    Was ist eine Wärmepumpe?

    Eine Wärmepumpe ist ein modernes und umweltfreundliches Heizsystem, das Wärme aus der Umgebung – Luft, Erdreich oder Wasser – nutzt und sie zur Beheizung von Gebäuden und zur Warmwasserbereitung umwandelt. Sie basiert auf einem geschlossenen thermodynamischen Kreislauf, bei dem durch Verdampfen, Verdichten, Verflüssigen und Entspannen thermische Energie auf ein höheres Temperaturniveau gebracht wird.

    Besonders effizient ist sie in Kombination mit Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandheizungen sowie einer guten Gebäudedämmung. Dank reversibler Funktion kann sie neben dem Heizen auch zur Raumkühlung eingesetzt werden – eine vielseitige Lösung für modernes Wohnen.

    Schematische Darstellung einer Wärmepumpe zur Hausheizung. Sie nutzt Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser.

    Funktionsprinzip einer Wärmepumpe

    Wärmepumpe – Funktion und Aufbau

    Das Wärmepumpen-Prinzip basiert auf Thermodynamik: Wärme aus einer Quelle mit niedrigerer Temperatur wird auf eine andere Quelle mit höherer Temperatur übertragen. Das Herzstück ist der sogenannte Kältekreisprozess. Dieser thermodynamische Vorgang entzieht der Umgebung (z. B. Luft, Erdreich oder Wasser) Wärme und komprimiert die thermische Energie auf ein nutzbares Temperaturniveau. Der Kreislauf gliedert sich in vier Schritte:

    1. Verdampfen: Die natürliche Wärmequelle wird angezapft, und der Verdampfer überträgt die Wärme auf ein Kältemittel, das dadurch gasförmig wird.
    2. Verdichten: Ein Kompressor erhöht Temperatur und Druck des gasförmigen Kältemittels.
    3. Verflüssigen: Die Wärmeenergie wird über einen Wärmetauscher an das Heizsystem des Gebäudes abgegeben, während sich das Kältemittel verflüssigt.
    4. Entspannen: Das Kältemittel kühlt ab, wird wieder gasförmig und der Kreisprozess beginnt von vorn.

    Diese Funktionsweise sorgt dafür, dass bis zu 75 % der benötigten Energie aus der Umwelt gewonnen werden, während nur etwa 25 % in Form von Strom benötigt werden.

    Übersicht der Wärmequellen

    Je nach Art kommen verschiedene Wärmequellen zum Einsatz:

    • Luft-Luft-Wärmepumpen: ziehen die Wärme aus der Umgebungsluft und geben sie direkt an die Raumluft ab
    • Luft-Wasser-Wärmepumpen: ziehen die Wärme aus der Umgebungsluft und übertragen sie auf das Heizwasser
    • Sole-Wasser-Wärmepumpen: nutzen die Wärme aus dem Erdreich
    • Wasser-Wasser-Wärmepumpen: verwenden Grundwasser oder einen Wasserlauf als Wärmequelle
    • Hybride Wärmepumpen: kombinieren die Vorteile verschiedener Wärmequellen

    Kühlen mit einer Wärmepumpe

    Geht es um die Kühlung eines Gebäudes, liegen die Hauptunterschiede in der Richtung des Wärmetransfers sowie in den Zielen des Systems. Die Wärme wird in diesem Fall aus dem Gebäudeinneren entfernt und an die Umgebung abgegeben, um den Innenraum zu kühlen. Je nach Bedarf kann die Wärmepumpe zwischen den beiden Betriebsarten umschalten

    Thomas Schreiber

    Mit einer Wärmepumpe setzen Sie auf eine fortschrittliche Technologie, die nicht nur die Betriebskosten senkt, sondern auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leistet. Gerne beraten wir Sie zu Ihren Möglichkeiten.

    Thomas Schreiber Experte für Wärmepumpen

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    Vorteile der Wärmepumpe

    Es gibt zahlreiche ökologische, wirtschaftliche und praktische Vorteile:

    • Nachhaltigkeit: Durch die Nutzung erneuerbarer Energiequellen wie Luft, Wasser oder Erde werden große Mengen an CO₂-Emissionen eingespart. Besonders klimafreundlich ist die Pumpe in Kombination mit Ökostrom oder einer Photovoltaikanlage.
    • Hohe Effizienz: Mit einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von bis zu 4,5 liefert die Wärmepumpe mehr Energie als sie verbraucht – ideal für niedrige Heizkosten.
    • Flexibilität: Neben dem Heizen wird dank reversibler Funktion auch das Kühlen von Räumen ermöglicht.
    • Lange Lebensdauer: Mit einer Lebenszeit von ca. 15 bis 20 Jahren und geringen Wartungskosten ist dieses Heizsystem langfristig wirtschaftlich.

    Förderung: Attraktive Zuschüsse senken die Anschaffungskosten erheblich. Besonders interessant ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel zum Thema: Förderung für Wärmepumpen im Neubau

    KKL ist Ihr Experte für Wärmepumpen

    Wenn es um Wärmepumpentechnik geht, ist KKL Ihr Experte. Eine umfassende Beratung und ein maßgeschneiderter Service sind uns sehr wichtig. Wir stehen Ihnen zur Seite, von der Auswahl des richtigen Modells über die Installation bis hin zur Inbetriebnahme. Auch im Anschluss sind wir für Sie da und übernehmen regelmäßige Wartungen. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zur Beratung.

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    Häufig gestellte Fragen zur Wärmepumpe



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