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Interview mit Ingo Hoffmann


Von: Michelle Meese

Vertrieb

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Vom Auszubildenden zum Geschäftsführer – deshalb ist eine Ausbildung bei KKL so attraktiv

Was macht eine Ausbildung bei KKL eigentlich so besonders? Wie verläuft eine berufliche Laufbahn bei KKL, was dürfen Auszubildende dort erwarten? Das und mehr haben wir einen unserer Geschäftsführer, Ingo Hoffman, in unserem ganz persönlichen und offenen Interview gefragt.
Interessantes zu seinem eigenen Werdegang bei KKL und seinen Blick in die Zukunft erleben Sie im folgenden Interview:

In der Rolle der interessierten Redakteurin: Michelle Meese

Hallo lieber Ingo, stell dich doch bitte kurz vor!“

Ingo Hoffmann:

„Hallo, sehr gerne. Mein Name ist Ingo Hoffmann, ich bin 41 Jahre alt, bin verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von acht und zehn Jahren.
Meine Ausbildung habe ich hier bei KKL gemacht, im Jahr 1996. Und jetzt bin ich hier Geschäftsführer, dementsprechend bin ich dieses Jahr 25 Jahre im Unternehmen.“

Michelle Meese:

„Vielen Dank, Ingo. Vielleicht magst du uns einmal KKL etwas näher vorstellen? In welchen Bereichen ist das Unternehmen tätig?“

Ingo Hoffmann:

„Das Hauptgeschäftsfeld von KKL ist natürlich die Klimatechnik – in Perfektion. Das ist unsere Kernkompetenz. Diese ist aber auch behaftet mit Kälte-Klima, sprich Kälteanlagen, Kleinkälteanlagen sowie alle weiteren Randgebiete, die dazugehören. Das bedeutet, wir haben unsere eigenen Dachdecker, wir haben Elektriker, also alles, was zu dem Thema Haustechnik und Klimaanlagen dazugehört.“

Michelle Meese:

„Wie bist du damals zu KKL gekommen?“

Ingo Hoffmann:

„Damals, 1996, war ich 16 und habe mein Berufspraktikum hier gemacht. Da der Gründer und damalige Inhaber von KKL, Andreas Kohmann, mit mir in einem Verein war, kam ich recht schnell auf die Idee, etwas Handwerkliches zu machen. Das Handwerk hat mich immer gereizt und so entschied ich mich für dieses Schulpraktikum. Danach habe ich mich dazu entschlossen, meine Ausbildung hier zu machen und bewarb mich als Auszubildender.“

Michelle Meese:

Du hast gerade von einem Verein gesprochen. Was war das für ein Verein? Ein Schützenverein? Ein Sportverein?“

Ingo Hoffmann:

„Ja genau, das war ein Schützenverein, bzw. ein Musikverein, in dem wir zusammen Musik gemacht haben oder immer noch machen. Und da hat es sich dann ergeben.“

Michelle Meese:

„Sehr schön. Was war denn damals deine Motivation, die du an den Tag gelegt hast?“

Ingo Hoffmann:

Die Motivation damals war eigentlich der technische Aspekt. Ich mochte die Schule nicht immer so gerne und habe eben verstanden, was man so fürs Leben braucht. Und deshalb entschied ich mich dann für die handwerkliche Ausbildung. Da habe ich auch wirklich meine ganze Energie reingelegt und damit den Grundstein gelegt, um eine perfekte Ausbildung genießen zu können. Das hat mich damals einfach sehr interessiert.“

Michelle Meese:

„Das klingt wirklich sehr motiviert. Wie viele Jahre bist du als Geschäftsführer tätig und welche Aufgaben kommen in der Funktion auf dich zu?“

Ingo Hoffmann:

„In die Geschäftsführung bin ich 2016 berufen worden, somit bin ich jetzt seit 5 Jahren Geschäftsführer bei KKL. Die Geschäftsfelder, die ich bekleide, sind hauptsächlich im Bereich Personal und interne, administrative Abwicklungen. Hier bin ich überwiegend tätig.“

Michelle Meese:

„Wie ist es denn, sich die Leitung eines solchen Unternehmens zu teilen?“

Ingo Hoffmann:

„Wenn man weiß, welche Stärken und Schwächen man hat, ist es immer gut, wenn man sich dann auch ergänzen kann. In der Teilung bei uns in der Geschäftsführung sind wir zu zweit, und ich glaube wir beide wissen ganz klar, wer welche Stärken und wer welche Schwächen hat. Wir reiten da auch nicht auf den Schwächen des anderen herum, sondern wir sagen: ´Ok, das sind deine Stärken, dann übernimm diese Aufgabe bitte.‘ Und der andere hat eben entsprechend die anderen Stärken und Zuständigkeiten und so sind wir ein gutes, ausgeglichenes Team.“

Michelle Meese:

„Hast du jemals eine berufliche Entscheidung bereut?“

Ingo Hoffmann:

„Ganz klar: nein. Denn ich habe das gemacht, was ich gedacht habe. Ich wurde zwar auch viel geschubst, aber ich habe mich auch schubsen lassen. Ich glaube, das ist ganz wichtig im Leben, dass man schon seinen Instructor braucht, der einen nach vorne bringt. Aber man muss auch selber bereit sein, diesen Schritt zu machen. Somit ist es immer ein Gleichgewicht. Auch, dass der Weg einer beruflichen Laufbahn in Richtung Zukunft nicht immer nur geradeaus geht, sondern auch gewisse Kurven hat, macht eben wie beim Motorradfahren viel Spaß und man kann jede Kurve mitnehmen.“

Michelle Meese:

„Das hört sich doch gut an. Welches ist oder war dein persönlich erfolgreichstes Projekt?“

Ingo Hoffmann:

„Tja, erfolgreichstes Projekt ist immer so eine Frage. Projektintern haben wir ja auch sehr viel gemacht, weil wir uns in den letzten 25 Jahren extrem weiterentwickelt und auch intern viele Projekte aufgestellt haben. Wie es immer so ist, man muss das Handwerk auch erweitern, man muss alle Abteilungen entwickeln und da durfte ich dran teilhaben. Ich durfte die Abteilungen mit aufbauen und somit war dieses Projekt sehr spannend und aus heutiger Sicht auch erfolgreich, sodass wir hier und heute tolle Projekte akquirieren und abwickeln.“

Michelle Meese:

„Was hat sich in den Jahren, in denen du hier arbeitest, verändert – bezogen auf deine persönliche Ebene oder auch auf den Erfolg der Firma?“

Ingo Hoffmann:

„Man lernt natürlich von Jahr zu Jahr mit und das ist, glaube ich, auch ein Thema, bei dem man eben 25 Jahre im gleichen Unternehmen betrachten kann und feststellt, dass die Veränderung auch seine eigene Berufserfahrung ist. Über alle Positionen, die ich hier bekleiden durfte – vom Auszubildenden über den Kundendienst-Service-Techniker, über den Anlagenbauer und als Mitarbeiter in der Projektabteilung – da lernt man natürlich viele Charaktere kennen. Man lernt auch, dass man es nicht allen recht machen kann. Man versucht es, aber ich sage immer gerne: Es ist ein Stück weit wie ein Spiel. Man muss ehrlich spielen, man muss fair spielen, aber am Ende des Tages möchte man auch immer ein bisschen gewinnen dabei. Es funktioniert nicht immer, aber man kann es immer versuchen.“

Michelle Meese:

„Wagen wir einen Blick in die Zukunft: Wie würde diese aussehen?“

Ingo Hoffmann:

„Ja, ich glaube, dass wir ein gutes Team aufgebaut haben, dass wir unsere Bereiche – gerade auch noch einmal im Hinblick auf die Pandemie – gut im Griff haben. Wir müssen alles noch sichern und festigen. Wir haben ein super Fundament, wir haben super Mitarbeiter und somit auch eine gute zweite Führungsebene, die wir gerade mehr installieren und die uns mehr Sicherheit bringt. Und wir haben auch tolle Auszubildende, die unsere Zukunft hoffentlich sichern. Mit diesen Parametern stellen wir uns dem Markt und sind somit ein guter Player am Markt für Klima- und Kälteanlagen, der das noch ausbauen kann für die Zukunft.“

Michelle Meese:

„Was würdest du den jetzigen und zukünftigen Azubis mit auf den Weg geben wollen?

Ingo Hoffmann:

„Eigentlich die Liebe zum Handwerk. Es muss nicht sein, dass man nur weiß, dass das goldene Handwerk da ist, sondern man muss es auch betreiben. Und ich glaube, man muss jede Energie vor allem in den Start jeder Ausbildung, jedes Berufsanfangs legen. Und man kann dies nur ausbauen durch Berufserfahrung – nicht nur durch dreieinhalb Jahre Ausbildung. Das reicht aus meiner Sicht nicht. Man muss danach auch weiterlernen, man muss dranbleiben. Und auch Loyalität ist ein großes Thema, und dass man einfach erstmal Gas geben muss und dann erst fordern kann. Also erst leisten, dann fordern, dann wieder leisten und dann fordern. Also dass es aufeinander aufbaut.“

Michelle Meese:

„Daran angeknüpft: Welche Gegebenheiten werden den zukünftigen Azubis hier bei uns, bei KKL, geboten?“

Ingo Hoffmann:

„Ich glaube, da sind wir – ohne jetzt von uns zu schwärmen – insofern einzigartig, dass wir als selbstständiges Unternehmen, als Handwerksbetrieb eine Ausbildungswerkstatt und Ausbildungsprogramme bieten. Wir arbeiten tagtäglich daran, wie wir diese verbessern können. Denn die Grundvoraussetzungen sind in den letzten Jahren andere geworden. Ich will bewusst nicht sagen, schlechter geworden. Sie sind anders geworden, die Auszubildenden bringen andere Eigenschaften mit und von daher ist es ein anderer Startpunkt, an dem man beginnen muss mit der Ausbildung zum Handwerker. Und es ist nicht nur der Handwerker, es ist auch der Dienstleister, der einen großen Stellenwert einnehmen muss. Denn das Handwerk kann man gut schnell erlernen, aber die ganzen Dienstleistungsparameter versuchen wir natürlich auch in Workshops oder in unterschiedlichsten Bereichen zu vermitteln. [Man bringt heutzutage nicht mehr so viel von zu Hause mit, bei dem man sagen kann, darauf kann man aufbauen. Das muss schon mehr in Workshops, Besprechungen und Teams-Meetings mitgeteilt werden].“

Michelle Meese:

„Was beeindruckt dich am meisten an unserem Team und an deinen Mitarbeitern?“

Ingo Hoffmann:

„Mich beeindruckt es am meisten, dass wir es versucht und wahrscheinlich auch geschafft haben, eine vernünftige Altersstruktur aufzubauen. Wir durften letzte Woche noch einen Kollegen in die Rente verabschieden. Wir haben eine Altersstruktur vom Auszubildenden, wovon wir ja auch eine Menge beschäftigen, bis zum kurz vor der Rente stehenden Mitarbeitenden. Das bringt viel Erfahrung mit sich, aber auch ein Schutzbedürfnis für Auszubildende, die da nachrücken. Das fasziniert mich. Wir haben dabei auch extrem unterschiedlichste Charaktere hier, wovon man auch profitieren kann.“

Michelle Meese:

„Hast du Wünsche für die Zukunft?“

Ingo Hoffmann:

„Ja, die Wünsche wären eher wieder so im Personalbereich. Dass die Leute nicht zu viel rechts und zu viel links schauen, sondern mit sich selbst zufrieden sind. Und auch sich selbst vernünftig einschätzen können an der Position und mit Freude und Ausgeglichenheit zur Arbeit kommen wollen. Das ist unser größtes Anliegen. Denn nur, wenn unsere Mitarbeiter zufrieden sind, mit sich selbst zufrieden sind, schaffen wir das auch, es bei der Arbeit hinzubekommen.“

Michelle Meese:

„Super. Ich danke dir für das Interview, lieber Ingo. So haben wir viele interessante Aussagen von dir erhalten!“

Ingo Hoffmann:

„Ich danke auch!“


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