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Im Interview: Ingo Hoffmann wagt den Blick in die Zukunft


Von: Michelle Meese

Vertrieb

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Im Interview: Ingo Hoffmann wagt den Blick in die Zukunft von KKL

Wie sieht die Zukunft von KKL aus? Das und mehr haben wir einen unserer Geschäftsführer, Ingo Hoffman, in unserem ganz persönlichen und offenen Interview gefragt.

Interessantes zu seinem Blick in die Zukunft erleben Sie im folgenden Interview:

In der Rolle der interessierten Redakteurin: Michelle Meese

Michelle Meese:

„Womit hebt sich KKL denn vom Mitwettbewerb ab? Was ist der USP?“

Ingo Hoffmann:

„Ja, da würde ich ganz klar sagen: Das ist die Flexibilität, die Schnelligkeit, aber auch die Qualität. Dass wir wirklich alles vereinen und wirklich von Beginn an schnell sind. Das bedeutet schnelle Angebote, schnelle Termine machen, aber auch – nicht wie eine große Firma, wie man immer so denkt, es handhabt: Alles braucht seine Zeit – sondern eher wie der flinke, kleine Handwerker agieren. Das ist, glaube ich, unsere Stärke.

Was wir dann auch so umsetzen können, dank unserer guten Einkaufspolitik. Wir haben immer viele Verfügbarkeiten und sind damit auch sehr, sehr schnell.“

Michelle Meese:

„Was ist deine Meinung zur Digitalisierung?“

Ingo Hoffmann:

„Ja, die Digitalisierung ist meiner Meinung nach sehr wichtig, da wir durch unsere schnelle Arbeit auch extrem viele Daten haben. So haben wir einen schnellen Zugriff darauf und können den Kunden einfach besser bedienen. Wir sind besser vorbereitet, haben mehr Input und können dann im Prinzip besser agieren.

Auch bei unseren internen Prozessen ist die Digitalisierung natürlich sehr wichtig. Wir können uns in den Abteilungen alles Wichtige zuschicken, damit jeder zu jedem Zeitpunkt weiß, wo welches Projekt steht und wie man weiterarbeiten kann. Das ist eine gewisse Unabhängigkeit, weil man die Daten einfach schnell und sicher zur Hand hat.“

Michelle Meese:

„Wie stehst du zu KKL und zu erneuerbaren Energien?“

Ingo Hoffmann:

„Das ist ein wichtiger Punkt, der den Kälte- oder auch Klimabereich ganz stark beeinflusst. Es wird natürlich auch politisch ganz stark auf uns geschaut oder auch reglementiert. Da fängt es eben schon an, dass wir im Kältemittelbereich Einschränkungen haben und auch nur gewisse Kältemittelmengen erhalten. Somit müssen wir uns mit diesem Thema beschäftigen. Wir werden sogar ein Stück weit dazu gezwungen, was aber positiv ist, weil wir uns dann damit intensiv auseinandersetzen müssen. Wir müssen da mit der Zeit gehen und ein Umdenken vollziehen und das gibt es in den unterschiedlichsten Bereichen: ob eben erneuerbare Energien, bzw. Co2-Anlagen und was da alles so zu gehört. So wollen wir die Klimaziele 2030 auch erreichen.“

Michelle Meese:

„Mehr Frauen im Handwerk und ´Ja´ zur Elektromobilität – eine These, die du so unterschreiben würdest?“

Ingo Hoffmann:

„Ja, das würde ich schon. Aber bei beiden Sachen so, wie es eben machbar ist. Frauen im Handwerk, finde ich, ist eine spannende Sache. Ich habe mir schon mehrere Werke angeschaut, wo Klimaanlagen hergestellt werden, und dort ist immer die Ansicht vertreten, dass viele Frauen im Unternehmen sind. Sie führen dort auch Aufgaben wie Lötarbeiten aus, weil sie eben sehr sorgfältig sind. Und das, glaube ich, kann uns als Handwerker noch einmal nach vorne bringen, weil man diese Eigenschaft übernehmen kann und Arbeiten vielleicht besser weniger oberflächlich, sondern ein bisschen tiefgründiger erledigt.

Die Elektromobilität – da sind wir ja auch gerade dabei, dies auszuprobieren. Ich glaube, man kann viel darüber reden, aber man muss es einfach testen. Aber dabei sieht man auch, wo man aktuell selbst an die Grenzen kommt oder wo einfach noch Grenzen gegeben sind. Und das ist unserer Meinung nach aktuell noch zum Beispiel im Transporterbereich gegeben. Wir haben hier einige Elektro-PKWs, die im Stadtbereich sehr gut bedient werden können und da auch ihren Erfolg zeigen, aber für den Arbeitswagen ist es noch nicht erfolgreich umsetzbar.“

Michelle Meese:

„Die Entwicklung des Unternehmens – welche Rolle trägt Social Media hier bei?“

Ingo Hoffmann:

„Ich glaube, dass das ein gesellschaftliches Thema ist, was natürlich in die Unternehmen reingetragen wird, wovor man sich nicht mehr verstecken darf. Ich bin da immer zweigeteilt, ob das immer förderlich ist, weil alles dadurch auch sehr schnelllebig geworden ist. Und auch ein Stück weit ´höher, schneller, weiter´. Der Wettbewerb wird dadurch viel größer und da bezweifle ich, dass das immer gut ist. Zum Beispiel in dem Bereich Mitarbeiter Recruiting: Wir haben einen Facharbeitermangel und im Wettbewerb wird dieses immer viel ausgespielt, aber nicht immer zum Positiven der Mitarbeiter. Dadurch werden viele Stellen und Mitarbeiter schneller auf den Markt geschubst und bspw. viele Anlagenbauer melden sich auch bei Social Media an, um Jobs zu finden. Dort sehen sie die heile Welt in den jeweiligen Angeboten und was da so beworben wird. Und ob das immer die Realität ist, glaube ich nicht. Somit sehe ich, wir müssen da mitspielen, aber ob das immer förderlich ist, bezweifle ich.“

Michelle Meese:

„In Zeiten von Corona: Wie hast du oder auch die Gesamtheit von KKL die Situation wahrgenommen?“

Ingo Hoffmann:

„Wir müssen ganz klar sagen, wir sind Gott sei Dank nicht die Verlierer dieser Pandemie, rein wirtschaftlich gesehen. Wir haben uns auch vorher breit aufgestellt, was es uns ermöglicht hat, dass wir auch Krisenzeiten gut überstehen können, weil wir auch viele Kundenfelder bedienen. Es ist ein schwieriges Thema, was das Ganze personell und menschlich angeht. Wir müssen viel Zwischenmenschliches leisten und viele Leute abholen. Wir müssen viel Akzeptanz besitzen, weil im Familienbereich oder im Umgang mit anderen bei unseren Mitarbeitern einfach viel passiert, wo wir einfach zurückstecken müssen, um als guter Arbeitgeber da zur Seite stehen zu können.“

Michelle Meese:

„Standen Kurzarbeit und mögliche Entlassungen im Raum?“

Ingo Hoffmann:

„Nein, diese standen in keinster Weise im Raum, weil wir genug zu tun hatten. Jedoch mussten wir ein bisschen umstellen. Wir hatten immer wieder Fälle, in denen Mitarbeiter durch infizierte Kontaktpersonen in Quarantäne waren, wodurch die Disposition jeden Tag aufs Neue extrem gefordert war und Pläne umgeschmissen wurden. Aber dennoch konnten wir alles so durchziehen und mussten in keinster Weise an Kurzarbeit denken.

Dadurch, dass wir eben mehrere Kundenfelder bedienen, so auch das Privatkundengeschäft, das in den letzten Jahren durch Home-Office nach vorne getrieben wurde, kompensiert das eben wieder andere Bereiche wie Büroflächen, die oft brach lagen. Und auch wir sind nicht so stark in der Gastronomie unterwegs gewesen, sodass auch da für uns das Feld nicht weggebrochen ist. Auch da haben wir den Vorteil, dass wir in der Telekommunikationsbranche tätig sind, welche eine der Gewinner in der Pandemie sind.“

Michelle Meese:

„Jetzt kommen wir zu Fragen, die viele Kundengruppen interessieren könnte: Wann ist die richtige Zeit, sich über ein Klimagerät zu informieren oder sich für eins zu entscheiden? Und welche Vorteile bringen die Geräte mit sich, hinsichtlich schlafen, Allergien, etc.?“

Ingo Hoffmann:

„Ich glaube, dass ein Klimagerät in erster Linie auch ein Luxusartikel ist, das möchte man haben. Ich vergleiche es immer gerne mit einem Smart TV oder Smart Phone. Man braucht es eigentlich nicht zwingend, aber wenn man es einmal hat, möchte man es nicht mehr missen. Die Vorteile, die dadurch entstehen, sind schon gewaltig. Ich habe das selbst schon gemerkt: Der Schlaf alleine ist schon wertvoller. Und wir reden auch immer viel über die Zeit, die man genießen soll, und diese ist durch eine Klimaanlage deutlich angenehmer genutzt, wenn man sie ordentlich anwendet. Dann kommt man damit eben auch vernünftig in den Schlaf und muss sich nicht die halbe Nacht ‚um die Ohren hauen‘, weil man sich hin und her wälzt. Wir sind ja auch eine Leistungsgeneration und Leistungsgesellschaft und ich glaube, man schafft es dann nicht mehr, tagsüber die geforderte Leistung abzurufen, wenn man einen schlechten Schlaf hatte. Das wäre, glaube ich, der größte Punkt, warum ich eine Klimaanlage anschaffen wollen


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