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BAFA-Förderung: Wärmepumpe und Zuschüsse 2026

Thomas Schreiber

Projektabwicklung

Inhaltsverzeichnis

    Die Umstellung auf energieeffiziente Wärmepumpentechnik ist bedeutender denn je. In 2026 können Eigentümer von staatlichen Förderungen profitieren, um die Kosten für den Einbau, die Optimierung oder die Sanierung von Heizungsanlagen signifikant zu senken.

    Hierzu zählt u. a. auch die BAFA-Förderung für Wärmepumpen. Doch welche Förderung greift tatsächlich, und wie unterscheiden sich die Programme von BAFA und KfW? Wir geben Ihnen die neuesten Informationen – inklusive hilfreicher Tipps und Expertenunterstützung von KKL.

    BERATUNG ZUR FÖRDERUNG VON WÄRMEPUMPENTECHNIK

    Das richtige Wohlfühlklima in den eigenen vier Wänden ist unglaublich wichtig. Im Sommer wie auch im Winter darf die Temperatur weder zu hoch noch zu niedrig sein. Ebenso spielt die Energieeffizienz eine übergeordnete Rolle, kann doch mit den richtigen Maßnahmen bares Geld eingespart werden. Bei einer Modernisierung bzw. Sanierung mit energieeffizienten Klimageräten ist zudem eine Förderung durch das Förderprogramm des BAFA zu erwarten.

    KfW und BAFA: Förderung für Wärmepumpen 2026

    Seit der Umstrukturierung der Förderprogramme im Jahr 2024 wird die staatliche Förderung für den Einbau neuer Wärmepumpen ausschließlich durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) abgewickelt. Die BAFA-Förderprogramme konzentrieren sich hingegen auf Maßnahmen zur Heizungsoptimierung, darunter Wärmetechnik und Effizienzmaßnahmen.

    KfW-Förderung: Bis zu 70 % Zuschuss für Wärmepumpen

    Die Förderung für Wärmepumpen im Jahr 2026 wird über die staatliche Förderbank KfW organisiert und ist Teil der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Privatpersonen können ihre Anträge im Programm Heizungsförderung für Wohngebäude (458) stellen, sofern sie das Eigentum am Gebäude nachweisen können (z. B. durch einen Grundbucheintrag).

    Für Neubauten hingegen gibt es keine direkten Zuschüsse für Wärmepumpen als Einzelmaßnahme. Stattdessen unterstützt das KfW-Programm „Klimafreundlicher Neubau“ (297/298) den Bau energieeffizienter Gebäude mit zinsvergünstigten Krediten. Lesen Sie hierzu unseren Artikel zum Thema Förderung für Wärmepumpen im Neubau.

    Je nach Gerät, Einsatzzweck und Kombination der Boni bietet die KfW attraktive Fördermittel für den Einbau von Wärmepumpen. Dabei können die Zuschüsse auch miteinander kombiniert werden. Insgesamt können bis zu 70 % der Kosten erstattet werden.

    Die wichtigsten Bausteine sind:

    • Basisförderung (30 %): Zuschuss für alle klimafreundlichen Heizsysteme.
    • Geschwindigkeitsbonus (20 %): Austausch fossiler Heizungen bis Ende 2028.
    • Effizienzbonus (5 %): Sie erhalten den Effizienzbonus für effiziente, elektrisch angetriebene Wärmepumpen. Voraussetzung ist, dass die Wärmepumpe als Wärmequelle Wasser, das Erdreich oder Abwasser nutzt oder ein natürliches Kältemittel einsetzt.
    • Einkommensbonus (30 %): Zuschüsse für Haushalte mit einem Jahreseinkommen unter 40.000 €.

    Quelle: KfW – Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude

    BAFA-Förderung: Unterstützung bei Heizungsoptimierung

    Die BAFA administriert weiterhin Förderprogramme zur Optimierung bestehender Heizungsanlagen, die auch Wärmepumpen betreffen. Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören:

    • Hydraulischer Abgleich und Einstellung der Heizkurve: Voraussetzung für Effizienzsteigerungen.
    • Dämm-Maßnahmen: Rohrleitungsdämmung und Austausch alter Heizkörper.
    • Einbau von Wärmespeichern: Fördert Effizienz und Stabilität des Systems.

    Wichtig: Die BAFA fördert keine Neuanschaffung von Wärmepumpen, sondern ausschließlich Optimierungsmaßnahmen im Gebäudebestand.

    Quelle: BAFA – Heizungsoptimierung

    Thomas Schreiber

    Eine Wärmepumpe ist nicht nur eine Investition in nachhaltiges Heizen, sondern auch in die Zukunft Ihrer Immobilie. Mit den richtigen Förderungen lässt sich der Umstieg effizient und kostensparend gestalten – wir beraten Sie gern!

    Thomas Schreiber Experte für Wärmepumpen

    Voraussetzungen für Wärmepumpen-Förderung in 2026

    Hier sind die wichtigsten Anforderungen für die jeweiligen Programme, die für die Förderung einer Wärmepumpe oder Heizungsoptimierung erfüllt sein müssen:

    KfW-Förderung

    • Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden.
    • Förderfähig sind Heizsysteme, die die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erfüllen, insbesondere der 65 %-EE-Vorgabe.
    • Für effiziente Wärmepumpen gelten zusätzliche Geräusch- und Effizienzanforderungen.

    BAFA-Förderung

    • Die Maßnahmen müssen einen direkten Einfluss auf die Effizienzsteigerung haben.
    • Die bestehende Heizungsanlage muss mindestens seit zwei Jahren in Betrieb sein.
    • Die Mindestinvestition bei Optimierungsmaßnahmen liegt bei: 300 €.

    Wie läuft die Antragstellung für die Wärmepumpen-Förderung ab?

    Die Beantragung der Fördermittel variiert je nach Förderprogramm. Während die KfW eine digitale Antragstellung über ihr Online-Portal anbietet, läuft die BAFA-Förderung weiterhin über klassische Formulare. Unsere KKL-Experten stehen Ihnen zur Seite und helfen Ihnen im Rahmen eines Beratungsgesprächs, den Förderprozess effizient zu starten.

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    Häufig gestellte Fragen zur BAFA-Förderung




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